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Unsere Softwareentwicklung basiert zunächst auf einer genauen Planungsphase. Hier wird unser Vorgehen je nach Bedarf modifiziert, sozusagen für Sie maßgeschneidert. Unser Ziel ist es die Software effizient, ganzheitlich und nachhaltig zu entwickeln. Nach der Anforderungserhebung, wird eine Anforderungsdefinition erstellt, aus dem ein mit technischen Ansätzen verfeinertes Lastenheft und eine deutliche Aufwandseinschätzung des fachlich-funktionalen Umfangs hervor geht. Das Ergebnis ist ein klares Vorgehensmodell.

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Danach erfolgt eine detaillierte Analyse und deren Auswertung, die die Definitionsphase darstellt. Das beinhaltet neben einem Mock-up (rudimentärer Prototyp) auch eine systematische Untersuchung von einzelnen Prozessen, um Schwachstellen und Verbesserungspotentiale zu erkennen.

Ebenfalls erfolgt eine Systemanalyse, in der der Systemanalytiker die relevanten Systemelemente und deren Beziehungen zueinander untersucht.

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Es folgt die strukturelle Analyse, deren Ergebnis ein hierarchisch gegliedertes Anforderungsdokument ist. Dieses Dokument ist die Grundlage für die Beauftragung, den Umfang und den Inhalt der Anwendung. Die objektorientierte Analyse ist ebenfalls ein elementarer Bestandteil, indem es darum geht, die Anforderungen zu erfassen und zu beschreiben, die das zu entwickelnde Softwaresystem erfüllen soll.

Nun geht es in die Entwurfsphase, die sich zum einen aus der Softwarearchitektur zusammensetzt, die die grundlegenden Komponenten und deren Zusammenspiel innerhalb eines Softwaresystems darstellt und zum anderen den verschiedenen Designstufen. Zu den Designstufen gehört das strukturierte Design (welches die Funktionshierarchie und die Wechselwirkung der Module miteinander beschreibt) und das objektorientierte Design, bei dem das in der Analyse erstellte Domänenmodell weiterentwickelt und darauf aufbauend ein Systementwurf erstellt wird.

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Hier wird die Unified Modeling Language (eine vereinheitlichte Modellierungssprache) angewendet, um die Anforderungen an ein Organisationssystem oder ein Softwaresystem sowie dessen Strukturen und inneren Abläufe auf einer höheren Abstraktionsebene festzulegen. Sie dient der Dokumentation und als Kommunikationsbasis.

Jetzt setzt die Implementierungsphase ein, was heißt, dass die Programmierung folgt.

Wir setzen nahezu vollständig auf die objektorientierte Programmierung. Die Grundidee ist, Daten und Funktionen, die auf diese Daten angewandt werden können, möglichst eng in einem sogenannten Objekt zusammenzufassen und nach außen hin zu kapseln. So können Methoden fremder Objekte diese Daten nicht versehentlich manipulieren.
Vorteile bestehen mitunter darin, dass das Projekt sich klarer strukturieren lässt und somit auch eine bessere Austauschbarkeit der einzelnen Elemente bietet. Daraus resultiert eine bessere Wartbarkeit, die für Sie mit geringeren Kosten und technisch gesehen mehr Zukunftssicherheit verbunden ist. 

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Zu guter Letzt kommen wir zu der Abnahme- und Einführungsphase.
Diese besteht aus Softwaretests, die die Software auf Erfüllung der für ihren Einsatz definierten Anforderungen prüft, bewertet und ihre Qualität misst.

Dazu gehören Modultest, auch Komponententest genannt. Sowie Integrationstests, die die verschiedenen voneinander abhängigen Komponenten eines komplexen Systems im Zusammenspiel miteinander testen. Ebenfalls wird ein Systemtest absolviert, bei dem das gesamte System gegen die gesamten Anforderungen getestet wird. Am Ende folgt der Akzeptanztest – dies ist ein Test der gelieferten Software durch den Kunden bzw. Auftraggeber.

Gerne schließen wir hier noch eine Wartungs- und Pflegephase an, in der wir Sie im Betrieb weiter betreuen und somit eine kontinuierliche Unterstützung der Anwender im laufenden Betrieb gewährleisten. Dies umfasst bei Bedarf auch Erweiterungen der Software.

 

 

 

 
 

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